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24Mrz

Land baut Radnetz in der Region aus

Jürgen Filius MdL: „Das Land macht das Rad für den Alltag attraktiver und investiert in die Infrastruktur“

Die Stadt Ulm und der Alb-Donau-Kreis profitieren von den heute vorgestellten Bauprogrammen des Landes für Radwege an Landes- und Bundesstraßen. Im Alb-Donau-Kreis ist der Radweg an der B 28 Lückenschluss bei Blaustein/Arnegg im Bauprogramm für 2017 dabei. Neu hinzugekommen sind die Radwege an der L 1170 AS Langenau (A 7), die Radwegemaßnahme L1229 Lonseee – Lonsee/Ettlenschieß und der Radweg an der L 1239 Dornstadt/Bollingen – Dornstadt im Bauprogramm für die Jahre ab 2017. In Ulm ist der Radweg an der L240 Ulm/Donaustetten – Ulm/Unterweiler neu hinzugekommen im Bauprogramm ab 2017. Außerdem hat das Land im Alb-Donau-Kreis den Radweg an der B 311 zwischen der K 7359 bei Öpfingen und der Markungsgrenze nach Oberdischingen und an der L 240 die Neuanlage einer Querungshilfe in der Erlenbachstraße auf der Höhe Max-Johann-Straße in der Stadt Erbach in sein Förderprogramm für kommunale Infrastruktur neu aufgenommen. Zudem hat das Land den Ausbau der Heimstraße zur Fahrradstraße und den Bau einer Querungshilfe im Hafenbad in der Stadt Ulm in sein Förderprogramm neu aufgenommen „Damit kann die Region die Wege ab sofort bis spätestens in vier Jahren realisieren. Ich setze darauf, dass sie so rasch wie möglich einen Förderantrag stellt“, so MdL Jürgen Filius.

„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege verbessert sich die Infrastruktur im Alb-Donau-Kreis und in Ulm deutlich“, betont MdL Filius. „Wir wollen das Rad auch für den Alltag attraktiver machen. Dafür brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Mittelfristig wollen wir erreichen, dass 20 Prozent aller Wege in Baden-Württemberg auf dem Fahrrad zurückgelegt werden.“

Das Land hat 2016 eine umfassende Radstrategie sowie die Pläne für ein Alltagsradnetz Baden-Württemberg beschlossen. „Nahezu alle Bürgerinnen und Bürger besitzen und nutzen ein Fahrrad. Wir räumen der notwendigen Infrastruktur daher hohen Stellenwert ein“, erklärt Filius. Das Land geht den Radwegebau strategisch an – es analysiert, wo besonders viele Pendler unterwegs sind, an welchen Stellen es nachweislich Ausbau-Bedarf gibt, wo das Potential hoch ist, dass die Menschen öfter aufs Rad umsteigen, etc. Entsprechend wird das Gesamtprojekt „Radnetz Baden-Württemberg“ Schritt für Schritt umgesetzt. Bis 2030 soll es auf 7000 Kilometern neu gebauter, erweiterter bzw. besser miteinander vernetzter Radwege alle Ober- und Mittelzentren über Hauptrouten nach einheitlichem Standard verbinden. Wichtig ist dem Abgeordneten Jürgen Filius dabei die enge Abstimmung mit den Kommunen. Diese haben den Bau von Radwegen in eigener Zuständigkeit in den vergangenen Jahren ebenfalls deutlich intensiviert. „Wir wollen eine Infrastruktur, die sinnvoll vernetzt ist und den lokalen Bedürfnissen entspricht“, so Filius.

Das Land unterstützt daher die Kommunen durch eine Zustandserfassung der Wege und Handreichungen, um etwa eine einheitliche Beschilderung sicherzustellen. Bis Ende 2017 wird das Land zudem selbst insgesamt 1,4 Millionen Euro in eine durchgehende und einheitliche Beschilderung investiert haben.

Hintergrund:

An Bundesstraßen beginnen die Regierungspräsidien 2017 Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von 6 Mio. Euro (18 KM), an Landesstraßen mit einem Volumen von 19 Mio. Euro (59 KM)

Für Projekte aus Förderprogramm für kommunale Infrastruktur sind 2017 über 21 Millionen Euro eingeplant.

Verfasst am 24.03.2017 um 9:02 Uhr von .
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