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28Apr

Land unterstützt Integrationsarbeit in Ulm und im Alb-Donau-Kreis

MdL Jürgen Filius: „Ob Integration erfolgreich gelingt, entscheidet sich in unseren Kommunen“

Baden-Württemberg stellt im Jahr 2017 über das Förderprogramm VwV-Integration mehr als sechs Millionen Euro für die Förderung von kommunalen Integrationsmaßnahmen zur Verfügung. Davon profitieren auch der Alb-Donau-Kreis und die Stadt Ulm. Die Stadt Ulm erhält für das Projekt „Sprache und Lernen für Zugewanderte“ 15.000 Euro. Der Alb-Donau-Kreis erhält 25.000 Euro für die Verlängerung der Stelle des Integrationsbeauftragten und für internationale Dolmetscher 22.500 Euro. Außerdem erhält der Landkreis für die soziale Beratung und Betreuung in Erbach, Laichingen, Langenau und Munderkingen 15.000 Euro. Die Stadt Blaubeuren erhält für die Einstellung eines Flüchtlingsbeauftragten 52.500 Euro. Vom Förderprogramm profitiert auch die Stadt Dietenheim, die für die Einstellung eines Integrations- Und Flüchtlingsbeauftragten auch 52.500 Euro bekommt. Zudem erhält auch der Verwaltungsverband Langenau 52.500 Euro für einen Integrationsbeauftragten. „Ob Integration erfolgreich gelingt, entscheidet sich im alltäglichen Miteinander vor Ort, in unseren Kommunen: in den Kindergärten und Schulen, in den Vereinen und am Arbeitsplatz. Wir wollen gemeinsam mit den Kommunen erreichen, dass sie die Integrationsarbeit vor Ort noch stärker vernetzen können“, so MdL Filius. „Integration ist ein gesamtgesellschaftlicher Prozess, der beiden Seiten – Migrantinnen und Migranten einerseits und Einheimischen andererseits – etwas abverlangt. Die Projektträger zeigen, wie wir es mit viel Engagement schaffen können, dass alle von unserer vielfältiger werdenden Gesellschaft profitieren“, ergänzt MdL Jürgen Filius.

Mit dem von Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha verhandelten Pakt für Integration stehen den Kommunen darüber hinaus zukünftig weitere Mittel in Höhe von insgesamt 320 Millionen Euro zur Verfügung, die sie für Bildung, den Übergang in den Beruf, bürgerschaftliches Engagement sowie insbesondere für den Einsatz von rund 1.000 Integrationsmanagern in den Kommunen nutzen können. Filius betont: „Das Land lässt die Kommunen bei ihren vielfältigen Integrationsaufgaben nicht alleine. Wir unterstützen deshalb Strukturen, die die Koordination und Steuerung der komplexen Prozesse erleichtern und einen Beitrag dazu leisten, dass wir die Herausforderungen, die vor uns liegen, erfolgreich bewältigen.“

Hintergrundinformationen zur Förderrunde der VwV-Integration 2017:

Seit 2013 läuft das Förderprogramm, das in der „Verwaltungsvorschrift über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration“, kurz VwV-Integration, geregelt ist. In der aktuellen Förderrunde 2017 verteilen sich die Mittel wie folgt auf die drei Förderbereiche der VwV-Integration:

  • Für die Stärkung kommunaler Integrationsstrukturen wurden 137 Projektanträge mit einem Volumen von gut 5,3 Millionen Euro bewilligt. Darunter sind 71 Neuanträge für Integrationsbeauftragte und 24 Verlängerungsanträge für bereits geförderte Integrationsbeauftragte.
  • Für die Förderung der Elternbeteiligung wurden sechs Projektanträge mit einem Volumen von rund 200.00 Euro bewilligt.
  • Im Bereich Teilhabe und Antidiskriminierung wurden zehn Projektanträge mit einem Fördervolumen von rund 480.000 Euro bewilligt.

 

 

Verfasst am 28.04.2017 um 8:57 Uhr von .
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