Weiter zum Inhalt
26Mrz

Martin Rivoir und Jürgen Filius: Gute Arbeit und 32 zusätzliche Stellen an der Universität Ulm und 21 zusätzliche Stellen an der Hochschule Ulm

Faire Arbeitsverhältnisse sind wichtig für gute Lehre und gute Forschung an den Hochschulen im Land – und damit für den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg. Der grün-rote Hochschulfinanzierungsvertrag „Perspektive 2020“ setzt hier Maßstäbe und enthält erstmals ein eigenes Kapitel zum Thema „Gute Arbeit“ an den Hochschulen.

Mit dem jetzt im Kabinett beschlossenen Bildungsnachtrag wird der Vertrag umgesetzt und die Auswirkungen für die einzelnen Hochschulstandorte werden konkret sichtbar. Für die Universität Ulm bedeutet dies, so Jürgen Filius und Martin Rivoir, dass 32 neue Stellen geschaffen werden und 9 Stellen aus der befristeten Finanzierung in die Grundfinanzierung übertragen werden. Von diesen insgesamt 41 Stellen sind 14 im wissenschaftlichen Dienst der Universität Ulm, die übrigen 27 sind in Verwaltung und Technik angesiedelt. An der Hochschule Ulm werden 21 neue Stellen geschaffen und 10,5 Stellen aus der befristeten Finanzierung in die Grundfinanzierung übertragen werden. Die insgesamt 31,5 Stellen sind in Verwaltung und Technik angesiedelt.

Jürgen Filius und Martin Rivoir freuen sich mit der Hochschule Ulm und der Universität Ulm über diesen Erfolg und betonen: „Hier wird jetzt ganz konkret sichtbar, wie wichtig es ist, im Landeshaushalt eine Priorität auf Wissenschaft und Bildung zu setzen. Wir schaffen Verlässlichkeit für die Beschäftigten, wir schaffen Zukunft – das ist gut für alle Menschen, die an den Hochschulen arbeiten und es ist gut für die Studierenden. Die neue Hochschulfinanzierung kommt unserer Stadt und dem Land zu Gute.“

In einem ersten Schritt werden landesweit 2217,5 Stellen in der Grundfinanzierung der Hochschulen neu ausgewiesen. Insgesamt können über die gesamte Laufzeit des Hochschulfinanzierungsvertrages hinweg bis 2020 bis zu 3800 Stellen in der Grundfinanzierung ausgewiesen werden.

Sowohl durch zusätzliche Stellen als auch durch die Entfristung bestehender Beschäftigungsverhältnisse trägt der Hochschulfinanzierungsvertrag zu guten Arbeitsverhältnissen an den Hochschulen bei. Ein großes Problem an den Hochschulen ist bislang die Befristung von Beschäftigungsverhältnissen in einem zu großen Ausmaß. Unsicherheit über die berufliche Zukunft durch kurzfristige Verträge beeinträchtigt die Arbeit und die private Lebensplanung eines Mitarbeiters der Verwaltung genauso wie die einer Forscherin.

Deswegen setzen sich Martin Rivoir und Jürgen Filius gemeinsam mit der grün-roten Landesregierung dafür ein, die Grundfinanzierung der Hochschulen auszubauen. Denn nur mit verlässlichen und flexibel einsetzbaren Mitteln können Hochschulen langfristige faire Arbeitsverhältnisse schaffen.

Weiterhin sind im Hochschulfinanzierungsvertrag Regelungen dazu enthalten, wie Hochschulen mit Befristungen umgehen müssen. Auch hier sehen Jürgen Filius und Martin Rivoir wichtige Impulse für faire Arbeit. Als Beispiel nennen sie, dass sich Befristungen nach der Dauer und nach den Erfordernissen der Drittmittelgewährung richten müssen und dass Verträge mit einer Laufzeit von unter zwei Jahren nur in begründeten Ausnahmefällen geschlossen werden dürfen.

PM als pdf

19Mrz

Sanierung von Bundes- und Landesstraßen geht 2015 mit Hochdruck weiter

Abgeordnete Jürgen Filius und Martin Rivoir: „Die Sanierung der A 7, der B 311, der B 312, der L 265, der L 273, der L 277, der L 280, der L 284 und der L 300 kann endlich begonnen werden“

Die Landesregierung hat die Mittel für den Erhalt von Landesstraßen und Brücken auf 120 Mio. Euro erhöht. „Die CDU-geführten Vorgängerregierungen hatten seit 1996 im Durchschnitt nur 40,7 Mio. Euro pro Jahr in die Erneuerung der Infrastruktur investiert.“

Vor diesem Hintergrund freut es Martin Rivoir und Jürgen Filius ganz besonders, dass in der ersten Tranche von Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2015 besonders die Region Biberach profitieren wird. Bei den Sanierungsmaßnahmen ist dabei die A 7 zwischen Altenstadt und Dettingen in Fahrtrichtung Memmingen, die Überführung Feldweg bei Unteropfingen und die Überführung der Gemeindeverbindungsstraße bei Oberopfingen, die B 311 zwischen Herbertingen und Ertingen, die B 312 zwischen Riedlingen und Göffingen, zwischen Ahlen und Mittelfeld, zwischen Ringschnait und Ochsenhausen, die Unterführung Donau und Bahn bei Riedlingen, die Unterführung der B 311 bei Riedlingen sowie die Ortsdurchfahrt Ochsenhausen, die L 265 zwischen Reinstetten und Schöneberg, die Rottumbrücke Laupheim sowie die Ortsdurchfahrt Laupheim, die L 273 in Aßmannshardt, die L 277 an der Ortsdurchfahrt zwischen Andelfingen und Altheim, die L 280 Ortsdurchfahrt Wain, die L 284 Ortsdurchfahrt Kleinwinnaden-Steinhausen und die L 300 zwischen Emishalden und Rot an der Rot. „Diese Maßnahmen waren schon lange überfällig. Nun macht die Landesregierung endlich Nägel mit Köpfen, so dass bald die Bagger zur Sanierung der Straßen und Brücken anrollen können“, so die Abgeordneten Jürgen Filius und Martin Rivoir.

Die Landtagsabgeordneten Martin Rivoir und Jürgen Filius begrüßen in diesem Zusammenhang das Bauprogramm 2015 für die Sanierung von Bundes- und Landesstraßen durch die Landesregierung. „Das offene und transparente Verfahren priorisiert nach klar festgelegten Kriterien. Das war seit langem eine Forderung von Grünen und SPD, nachdem sich CDU-Regierungen jahrelang vor dieser unangenehmen Aufgabe gedrückt haben“, erklärten die Abgeordneten Jürgen Filius und Martin Rivoir. Sie sehen die Sanierung von Bundes- und Landesstraßen damit auf einem guten Weg. „Nach Jahren der Vernachlässigung der Straßeninfrastruktur durch CDU und FDP wird die grün-rote Landesregierung dem Holterdiepolter auf den Straßen im Land Zug um Zug ein Ende bereiten“, betonen Martin Rivoir und Jürgen Filius.

18Mrz

Landtagsabgeordneter Jürgen Filius besucht die Gemeinschaftsschule Staig

Landtagsabgeordnete Jürgen Filius besuchte am 24.02.2015 die Gemeinschaftsschule Staig. Im Gespräch mit den Bürgermeistern Anton Bertele (Illerkirchberg), Martin Jung (Staig) sowie mit Masallah Dumlu (Kreisrat im Alb-Donau-Kreis) und dem Rektor Jürgen Herde erkundigte sich Filius über die Arbeit und Entwicklungen der Gemeinschaftsschule in Staig.

Die Gemeinschaftsschule Staig bietet den Kindern individuelle Förderung und den Schülern stehen alle Bildungsabschlüsse offen. Die engagierte Lehrerschaft ermöglicht Ihren Schülern ein angenehmes und erfolgreiches Schulklima.

Dass besondere an der Gemeinschaftsschule ist, dass alle Kinder und Jugendliche gemeinsam lernen können. Dabei wird das Lernen so organisiert, dass die Schüler so viel wie möglich gemeinsam lernen und gleichzeitig wird auf die individuellen Fähigkeiten jedes Einzelnen eingegangen. Jedes Kind hat somit die Chance den für sich bestmöglichen Abschluss ablegen zu können. Außerdem sollen soziale Benachteiligungen minimiert werden und somit die Chancengleichheit erhöht werden.

„Es zeigt sich, dass das Konzept der Gemeinschaftsschule sich in der Praxis hervorragend bewährt. Die Gemeinschaftsschule Staig bietet für Eltern und Schüler eine neue und überzeugende Alternative in unserer Schullandschaft. Auch ermöglicht die Schule, dass weiterhin alle Schulabschlüsse wohnortnah den Schülern angeboten werden können“, sagt Filius abschließend.

PM als pdf

12Mrz

Filius wünscht sich mehr Sicherheit in Schulen durch flächendeckende

Gestern, am 11. März 2015, jährte sich der Amoklauf von Winnenden zum 6. Mal. Dies nahm Jürgen Filius, Rechtspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion zum Anlass, die Sicherheit an Schulen zum thematisieren. „Bei einem Vor-Ort-Termin in der Albertville-Realschule in Winnenden mit Fraktionsmitgliedern vor einiger Zeit, wurden auch die Schwierigkeiten der Polizei am 11. März 2009 angesprochen“, so Jürgen Filius.

Da in jeder Schule andere Bezeichnungen von Gebäudeteilen, Stockwerken und Zimmern vorhanden sind, ist es den Personen vor Ort – hauptsächlich SchülerInnen und LehrerInnen – in einem Notfall oft nicht möglich, im Notruf eine so präzise Ortsangabe innerhalb des Schulgeländes zu machen, dass der Polizei und den Rettungskräfte sofort klar ist, wo sich der Krisenort befindet. Als Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden hat die ehemalige Polizeidirektion Waiblingen das System eos (Einheitliches Orientierungssystem Schule) entwickelt. Dieses basiert im Wesentlichen auf einer klaren, logischen und durchstrukturierten Nummerierung und farblichen Kenntlichmachung von Gebäuden und Zimmern, verbunden mit guten Hinweistafeln sowohl in den Gängen als auch in den Zimmern.

„Es wäre wünschenswert, dass dieses einfache und relativ kostengünstige System flächendeckend in den Schulen in Baden-Württemberg und somit auch in Ulm und Umgebung zum Einsatz kommen würde“, sagt Jürgen Filius. Zwar kann ein solches System nicht verhindern, dass Notfälle an Schulen entstehen, aber es kann lebensrettend sein, wenn Polizei und Rettungsdienste die Unglücksstellen schneller erreichen. „Denn in einem solchen Fall zählt jede Minute, ja Sekunde“, so Filius.

Hier ist die PM als pdf abrufbar.

06Mrz

Mehr Wahlfreiheit für Eltern – Zahl der Ganztagsschulen in Ulm steigt!

Kultusminister Andreas Stoch MdL hat heute die Namen der neu genehmigten Ganztagsschulen bekannt gegeben. Die Abgeordneten Jürgen Filius und Martin Rivoir freuen sich, dass die Anträge der Albrecht-Berblinger-Grundschule und der Friedrichsau Grundschule bewilligt wurden. „Allen Beteiligten, vor allem den engagierten Lehrkräften, den Eltern und ihren Kindern, wünschen wir einen guten Start und viel Erfolg für die Zukunft.“, so die beiden Ulmer Abgeordneten.

Landesweit steige die Zahl der Ganztagsschulen um insgesamt 140 Schulen an. Besonders stark steige die Zahl der Ganztagsangebote an Grundschulen (112). Jürgen Filius und Martin Rivoir: „Diese Entwicklung zeigt, dass die Verankerung der Ganztagsschule im Schulgesetz überfällig war und Schulen und Schulträger nun die erforderliche Planungssicherheit erhalten. Diese können nun flexibel auf den Bedarf vor Ort reagieren. Sie dürfen verschiedene Formen anbieten – verpflichtend oder freiwillig, mit sieben oder acht Zeitstunden an drei oder vier Tagen in der Woche.“

„Der Ganztagesbetrieb verspricht wesentliche Vorteile: Durch das erweiterte Schulangebot stärken wir den Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Ulm erklären die Abgeordneten Jürgen Filius und Martin Rivoir.

Die Abgeordneten betonen darüber hinaus, dass die Ganztagsschule mehr als Betreuung sei. Sie erlaube neue Gestaltungsmöglichkeiten des Lernprozesses. Über den Tag verteilt können sich traditioneller Unterricht, individuelle Vertiefungsphasen und Übungszeit, musische Angebote oder Sport abwechseln. Hausaufgaben würden in der Schule mit Hilfe der Lehrkräfte erledigt. Diese so genannte Rhythmisierung von Lernphasen verspreche nach Ansicht von Bildungsforschern den größten Lernerfolg. „Das System bietet außerdem die große Chance, Kinder an die Vereinswelt und das kulturelle Leben heranzuführen. Das stärkt das Gemeinwesen insgesamt“, sagen Jürgen Filius und Martin Rivoir. Die Schulen können Akteure etwa aus den Bereichen Sport, Kultur, Musik oder Jugendarbeit, in ihr Ganztagskonzept einbeziehen. Die Finanzierung der Zusammenarbeit kann aus dem Kooperationsbudget erfolgen.

In den kommenden Jahren rechnet die Landesregierung mit einem weiteren Anstieg der Ganztagsschulen im Grundschulbereich. Bis zum 1. Oktober können Schulträger weitere Anträge auf Ganztagsschule beim Kultusministerium einreichen. Bis 2023 sollen landesweit rund 70 Prozent der Grundschulen ein Ganztagsangebot einrichten.

PM als pdf.

30Jan

Ausbau der Gemeinschaftsschule schreitet voran

Die Landtagsabgeordneten Jürgen Filius und Martin Rivoir haben vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport erfahren, dass die Anträge der Schulen

-Lindenhof-Schule Herrlingen Grund- und Werkrealschule, Blaustein

-Erich-Kästner-Schule Grund- und Werkrealschule, Laichingen

-Verbandswerkrealschule Auf der Reutte, Langenau

-Grund- und Werkrealschule, Munderkingen

genehmigt sind, sich zu Gemeinschaftsschulen weiterzuentwickeln. Kultusminister Andreas Stoch MdL wird auf einer Landespressekonferenz am kommenden Montag, 02.02.15, die Namen der neu genehmigten Gemeinschaftsschulen der 4. Tranche öffentlich bekanntgegeben.

Die Abgeordneten freuen sich über diese Erfolgsaussichten und gratulieren den Verantwortlichen. Allen Beteiligten, vor allem den engagierten Lehrkräften, den Eltern und ihren Kindern, wünschen sie einen guten Start und viel Erfolg für die Zukunft:

“Für uns ist die Gemeinschaftsschule eine Schule mit Zukunft. Unsere Kinder werden davon profitieren. Sie können in einer leistungsstarken und sozial gerechten Schule länger gemeinsam lernen. Das von den Schulen vorgelegte pädagogische Konzept garantiert, dass alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihres Leistungsniveaus individuell gefördert werden.“

Das große Engagement der Beteiligten werde sich für die ganze Region auszahlen. „Wir verstehen die Gemeinschaftsschule auch als Angebot, dass trotz rückläufiger Schülerzahlen weiterhin alle Schulabschlüsse wohnortnah angeboten werden“, so Martin Rivoir und Jürgen Filius. Zugleich biete sie einen pädagogischen Rahmen, Schülerinnen und Schülern auf allen Lernniveaus im Rahmen eines Ganztagsbetriebs gerecht zu werden.

„Durch die anstehende Genehmigung bietet sich für Eltern bereits für das Schuljahr 2015/16 eine neue Alternative bei der Wahl der weiterführenden Schule“, so Filius und Rivoir

Die Weiterentwicklung zur Gemeinschaftsschule steht allen weiterführenden Schulen offen. Voraussetzung für einen erfolgreichen Antrag sind ein pädagogisches Konzept, das sich an den Kriterien des deutschen Schulpreises orientiert sowie eine Mindestgröße von dauerhaft 40 Schülerinnen und Schülern in der Eingangsklasse. Im Schuljahr 2014/15 gibt es landesweit bereits 209 öffentliche Gemeinschaftsschulen. Der nächste Stichtag für einen Antrag zum Schuljahr 2016/17 ist der 1. Juni 2015.

Sie können die PM hier als pdf herunterladen.

25Jan

Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit

Martin Rivoir und Jürgen Filius: „Wir gratulieren der prämierten Region Schwabenbund (Württembergischer Teil) und freuen uns über die Innovationsfähigkeit unserer Region.“

Im Landeswettbewerb RegioWIN haben Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid, der Minister für Ländlichen Raum Alexander Bonde und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer heute in Stuttgart elf regionale Entwicklungskonzepte mit 21 Leuchtturmprojekten ausgezeichnet. Zu den prämierten Regionen gehört auch der Schwabenbund. Die Region darf jetzt die Qualitätsbezeichnung „WINregion“ führen.

Die WINregion Schwabenbund konnte sich mit einem Leuchtturmprojekt an der Hochschule Biberach hervorheben. An der Hochschule wurde das Innovations- und Technologietransferzentrum für Biotechnologie und Energie-/ Gebäudesysteme prämiert. „Unsere Region hat sich stark präsentiert und wird von diesem Projekt profitieren. Auch die Energiewende wird mit diesem Projekt vorangetrieben“, betont der Abgeordnete Rivoir.

Die prämierten Leuchtturmprojekte haben nun bis Januar 2016 die Chance, einen Förderantrag auf Gewährung von EFRE-Fördermittel zu stellen, die unter bestimmten Voraussetzungen mit Landesmitteln aufgestockt werden können. Insgesamt 68 Millionen Euro EU-Fördermittel warten nun auf die Regionen.

Der Landeswettbewerb RegioWIN zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit in den Regionen durch Innovation und Nachhaltigkeit zu verbessern und damit zu einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung beizutragen. „Der Wettbewerb zeigt die Bedeutung der Hochschulen für einen fortschrittlichen und zukunftsweisenden Ländlichen Raum“, so der Abgeordnete Filius abschließend.

Sie können die PM hier als pdf herunterladen.

13Jan

Filius hält Aussage von Landrat Seiffert bezüglich Atommüllentsorgung für falsch und gefährlich

Jürgen Filius (rechtspolitischer Sprecher) von Bündnis 90/Die Grünen hält die Aussagen von Landrat Heinz Seiffert und OEW-Chef für falsch und gefährlich.

„Der Vorstoß, unseren Atommüll ins Ausland zu verbringen, widerspricht unserem deutschen Recht, aber auch jeglichem Verantwortungsbewußtsein.“

Es ist zwischenzeitlich Konsens aller politischen Parteien, dass der von uns in den letzten Jahrzehnten produzierte Atommüll auch bei uns entsorgt werden muss. Die Einigung über eine ergebnisoffene Endlagersuche ist auch ein Verdienst unseres Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann.

Die kommende Endlagersuche, bei der ergebnisoffen unter allen möglichen Standorten der sicherste gefunden werden muss, ist eine der schwierigsten Aufgaben, die wir in den nächsten Jahren zu lösen haben, da selbstverständlich keiner den Atommüll bei sich in der Nähe gelagert wissen will. Dies war schon immer einer der Gründe, warum die Grünen sich von Anfang an gegen die Atomenergie gestellt haben.

„Ich teile mit Herrn Seiffert die Sorge um die Sicherheit der Zwischenlager, aber es ist keine Lösung nach dem Sankt-Florians-Prinzip den Atommüll als Ware ins Ausland zu verschieben. Es bleibt nur zu hoffen, dass hier keine Wahlkampftaktik und populistische Stimmungsmache betrieben werden soll“, so Filius.

Die PM kann hier als pdf herunter geladen werden.

13Jan

Grün-Rot schafft Verlässlichkeit für die Universität und die Hochschule in Ulm

Die Landesregierung und die Leitungen der baden-württembergischen Hochschulen haben heute in Stuttgart den Hochschulfinanzierungsvertrag „Perspektive 2020“ unterzeichnet, der eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020 hat. Jürgen Filius unterstrich die Bedeutung dieses Schrittes für die Wissenschaft im Land und in Ulm. „Nach zwei Solidarpakten, die sich in der Praxis als Sparpakete entpuppten, garantiert Grün-Rot allen Hochschulen jetzt nicht nur Finanzsicherheit bis 2020, sondern sogar einen Aufwuchs der Grundfinanzierung!“

Filius betonte, dass der Hochschulfinanzierungsvertrag das Signal auf gute Arbeit an den Hochschulen stellt. „Bisher sind die Arbeitsverhältnisse an den Hochschulen oft kurzfristig und unsicher. Aber nur mit guter Arbeit ist gute Lehre und gute Forschung möglich. Mit der Umwandlung von temporären Programmmitteln und Qualitätssicherungsmitteln in Grundfinanzierung können die Hochschulen in Zukunft dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse einrichten.“ Der Ulmer Abgeordnete kündigte an, dass der Großteil der Stellenzuweisung an die Hochschulen bereits im Bildungsnachtrag konkretisiert werde.

Gleichzeitig betonte der Abgeordnete Jürgen Filius, dass die Hochschulen sich im Hochschulfinanzierungsvertrag selbst verpflichtet haben, ‚gute Arbeit‘ umsetzen. „Ich erwarte auch von der Universität Ulm und der Hochschule Ulm, dass dies jetzt geschieht.“ Konkret bedeutet das für Filius: „In Ulm erwarte ich, dass Stellen für Daueraufgaben unbefristet besetzt werden und dass dort, wo Befristungen begründet sind, Verträge eine Laufzeit von mindestens zwei Jahren haben. Darauf haben sich die Rektoren im Vertrag verpflichtet.“

Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das seinen Hochschulen bis 2020 einen verlässlichen Grundfinanzierungsaufwuchs bietet. Ein Grund dafür sind die Rekordstudierendenzahlen. „An der Hochschule Ulm gab es im letzten Jahr 3951 Studierende und an der Universität Ulm gab es 9846 Studierende. Ich gehe davon aus, dass der Ansturm junger Menschen auf die Hochschulen andauern wird. Deswegen ist es wichtig, dass die Hochschulen zugesagt haben, keine Studienplätze abzubauen.“

In diesem Zusammenhang begrüßte Jürgen Filius auch den neu eingerichteten Topf, mit dem auf Vorschlag der Studierenden die Qualität von Lehre und Studium verbessert werden soll. „Die Qualitätssicherungsmittel wurden oft nicht zweckgerichtet verwendet oder konnten wegen Konflikten zwischen Studierenden und Hochschulleitung nicht ausgegeben werden. Mit dem neuen Budget schaffen wir klar definierte Handlungsmöglichkeiten für Studierende. Jetzt kann das Geld auch ausgegeben werden“, sagte Jürgen Filius.

Mit einer Sonderlinie werden im Hochschulfinanzierungsvertrag die gestiegenen Stromkosten der Universitäten berücksichtigt. Diese ergeben sich zum Teil aus Strompreissteigerungen, insbesondere aber auch aus dem gestiegenen Strombedarf von Computern in der Forschung. Filius sieht in der jetzt gefundenen Sonderzuweisung an die Universitäten eine gute Lösung, die gleichzeitig auch Anreize dafür setzt, sparsam mit Energie umzugehen.

„Mit Recht haben die Hochschulen für angewandte Wissenschaften und die DHBW darauf hingewiesen, dass wegen ihres großen Engagements beim Hochschulausbau nicht alle Programmmittel in die Grundfinanzierung überführt werden können. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat auf die Sorge reagiert. So werden erstmals auch Personalkostensteigerungen in den Ausbauprogrammen für HAW und DHBW berücksichtigt. Der jetzt unterschriebene Vertrag ist daher eine gute Lösung für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften und die DHBW.“, kommentierte Jürgen Filius die Veränderungen im Vergleich zu den im Sommer veröffentlichten Eckpunkten.

Neu im Vergleich zu den Solidarpakten ist im Hochschulfinanzierungsvertrag auch die Einbeziehung des Hochschulbaus. „Hier gibt es landesweit jedes Jahr 100 Millionen Euro mehr. Damit kann endlich der von Schwarz-Gelb hinterlassene Sanierungsstaus abgebaut werden“, so Filius abschließend.

Der Text ist hier als pdf abrufbar http://www.juergenfilius.de/wp-content/uploads/2015/01/150109_Hochschulen-Filius.pdf

19Dez

WEIHNACHTSGRÜSSE

MEIN TEAM UND ICH WÜNSCHEN IHNEN SCHÖNE UND ERHOLSAME FEIERTAGE UND EIN GLÜCKLICHES UND GESUNDES NEUES JAHR.

DIE BÜROS IN STUTTGART UND IN ULM SIND VON 20.12. bis 6.01.2015 GESCHLOSSEN. AB 07.01.2015 SIND WIR WIEDER FÜR SIE DA.

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
55 Datenbankanfragen in 0,463 Sekunden · Anmelden